Bildungsbeteiligung von Mädchen und Jungen im bayerischen Schulwesen

J. Schlagbauer

Schule hat den gesetzlich verankerten Auftrag,
 

  • „die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken“ sowie
  • „auf Arbeitswelt und Beruf vorzubereiten, in der Berufswahl zu unterstützen und dabei insbesondere Mädchen und Frauen zu ermutigen, ihr Berufsspektrum zu erweitern“ (Art.2 (1) BayEUG).

 

Basis für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sind gleiche Bildungschancen. Diese zu verwirklichen und das Berufsspektrum von Männern und Frauen zu erweitern, setzt voraus, geschlechtsspezifische Problembereiche in Bildungsverläufen und Berufswahlverhalten zu kennen.

Folgende Bereiche werden deshalb im Folgenden auf der Grundlage statistischer Daten genauer beleuchtet:

  • der Beginn der Schullaufbahn, der Übertritt aus Jahrgangsstufe 4 in die verschiedenen Schularten und die Wiederholerquoten
  • in der Jahrgangsstufe 8 die Verteilung der Schülerinnen und Schüler auf die verschiedenen Schularten und Ausbildungsrichtungen (RS, GY)
  • in der Oberstufe die Fächerwahl bei den Seminaren
  • die Schulabschlüsse und die Studienfachwahl männlicher und weiblicher Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • der Anteil männlicher und weiblicher Lehrkräfte in den verschiedenen Schularten in Bayern und bezogen auf Teilzeitbeschäftigung

 

 

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